Am 2 Oktober lud die AWO Herford in Rahmen ihres Programmes „60 plus – Gesund aktiv bleiben“ zu einem Abend über Organspende ein. Katja Golnik, Jörg und Christina Hülsmann waren vor Ort und informierten die Besucher zum Thema Organspende. Wer wollte konnte sich auch einen personalisierten Organspendeausweis drucken lassen.
Als Auftakt wurde der Film „Im Namen meiner Schwester“ gezeigt. Hier ging es um eine Familie, wo eine Tochter an Blutkrebs erkrankt war. Da bei ihr ein Nierenversagen vorlag, sollte die elfjährige Schwester eine Niere spenden.
Anschließend konnten die Teilnehmer in Diskussionen mit Stefan Schwartze (MdB, Patientenbeauftragter der Bundesregierung), Prof. Dr. med. René Schramm (HDZ NRW) und Dr. Christian G. Börgel (Transplantationsbeauftragter HDZ NRW) gehen. Stefan Schwarzte informierte über den Stand der Widerspruchslösung und warum es wichtig ist, das dem Antrag im Bundestag zugestimmt wird. Die Widerspruchslösung ist ein wichtiger Schritt, um die Organspendezahlen zu erhöhen. Den Menschen soll nicht ihre Möglichkeit genommen werden selbst zu entscheiden, wie sie zur Organspende stehen. Nur nach der Widerspruchslösung muss man aktiv „Nein“ sagen, wenn man nicht Organspender werden möchte. Die Meinungserklärung kann im Organspenderegister dokumentiert werden. Diese Regelungen gelten in fast allen europäischen Ländern. Herr Schwartze setzt sich für die Widerspruchlösung im Gesundheitsausschuss ein.
Text und Bilder: Christina Hülsmann
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