Arzt-Patienten-Seminar „Lebertransplantation“ in der Unimedizin Mainz

Am 31. Januar 2026 fand in der Unimedizin nach langer Pause wieder einmal ein „Arzt-Patienten-Seminar Lebertransplantation“ statt.
Über 200 Patienten und Angehörige füllten den Hörsaal der Chirurgischen Klinik.

Dr. Jens Mittler, Oberarzt der Transplantationschirurgie in Mainz und Prof. Hauke Lang, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, begrüßten alle Teilnehmer des Seminars, dessen zentrales Thema die Maschinenperfusion, eine innovative Methode zur Verbesserung der Organqualität, war.

Frau Dr. Christina Feist, Oberärztin in der Transplantationsambulanz, thematisierte im ersten Vortrag „Organmangel in Deutschland“ die kritische Versorgungslage in Deutschland und konzentrierte sich auf folgende Kernpunkte:

  • Statistischer Rückblick: Analyse der Transplantationszahlen des Vorjahres (2025), die weiterhin eine große Lücke zwischen Patienten auf der Warteliste und verfügbaren Spenderorganen aufzeigten.
  • Die Widerspruchslösung: Dr. Feist erläuterte die medizinischen und ethischen Argumente für die Einführung der Widerspruchslösung (statt der aktuell geltenden Entscheidungslösung), um die Anzahl der Organspender nachhaltig zu erhöhen.

Außerdem berichtete sie über die Situation in den Niederlanden. Dort ist die Organspende nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand (DCD – Donation after Circulatory Death) ein etabliertes Verfahren, das bereits seit den späten 1970er Jahren praktiziert wird. Seit dem 1. Juli 2020 gilt in den Niederlanden die erweiterte Widerspruchslösung. Alle Bürger ab 18 Jahren werden automatisch als Spender registriert, sofern sie nicht aktiv widersprechen. Während in Deutschland Organe ausschließlich nach Feststellung des Hirntodes (DBD) entnommen werden dürfen, ist in den Niederlanden die Spende nach einem irreversiblen Herz-Kreislauf-Stillstand rechtlich zulässig und medizinischer Standard. 

In der modernen Tumormedizin stellt die Verknüpfung von Onkologie und Transplantationschirurgie („Transplantationsonkologie“) ein zentrales Innovationsfeld dar. Prof. Dr. Arndt Weinmann, Geschäftsführender Oberarzt, Leiter HCC-Ambulanz, Leiter Clinical Registry Unit (CRU), beleuchtete hierzu „Neuerungen in der Behandlung des Leberkrebses".
Die Mailand-Kriterien haben die HCC-Transplantationen revolutioniert und sind bis heute Standard. Allerdings schließen Sie eine relevante Anzahl potenziell geeignete Patienten aus obwohl deren Tumorbiologie günstig ist.

Das Metroticket 2.0-Modell ist ein prognostisches Modell, das bei der Behandlung von Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom, HCC) eingesetzt wird, um das Risiko für tumorbedingtes Versterben nach einer Lebertransplantation (LT) zu bestimmen. Es wird genutzt, um Patienten für eine Lebertransplantation auszuwählen, indem es die biologische Aggressivität des Tumors berücksichtigt. 

Metro Titel 2 System kombiniert 3 entscheidende Informationen:
1. Größe des größten Tumors
 - Zeigt wie weit der Krebs fortgeschritten ist

2. Anzahl der Tumorknoten
- Zeigt wie verbreitet der Tumor in der Leber ist.

Der Wert AFP macht Metroticket 2 besonders wertvoll, weil es nicht nur die Größe, sondern das Verhalten des Tumors berücksichtigt. Das Modell berechnet: 5 Jahre Überlebenswahrscheinlichkeit nach LTX ohne HCC-Rückfall oder mit sehr geringem Risiko. Beim Downstaging nach LTX wird angestrebt: eine Verkleinerung des Tumors oder eine Hemmung seine Aktivität. Gelingt dies kann der Patient möglicherweise doch noch für eine LTX über Tracht gezogen werden. (Als Downstaging bezeichnet man die präoperative therapeutische Verbesserung des Tumorstagings, insbesondere hinsichtlich Größe und Infiltration, zur Schaffung einer verbesserten Ausgangssituation für die Operation).
Je nach individueller Situation kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz:

  • TACE (Chemoembolisation: Kombination aus Chemotherapie und Gefäßverschluss)
  • TARE/SIRT (Radioembolisation mit Yttrium- 90)
  • Lokale Ablation (Radiofrequenz- oder Mikrowellenablation)
  • Systemtherapie (z.B. Immuntherapie, seltener zielgerichteter Therapien)

In der interventionellen Radiologie (IR) unter Prof. Dr. Michael Pitton, leitender Oberarzt, Strahlenschutzbeauftragter, Transfusionsbeauftragter, Laserschutzbeauftragter, haben sich die Behandlungsstrategien für Leberkrebs (HCC) und Lebermetastasen signifikant weiterentwickelt. Der Fokus liegt auf minimal-invasiven, bildgesteuerten Verfahren, die oft als Brücke zur Transplantation oder als Alternative zur Operation dienen. 
Während die klassische Radiologie oft nur Bilder macht (Diagnostik), nutzt die interventionelle Radiologie diese Bilder (Ultraschall, CT, MRT oder Durchleuchtung), um Instrumente wie Katheter oder Nadeln präzise im Körper zu steuern und Krankheiten direkt zu therapieren. Dazu zählen:

  • Diagnostische Bildgebung der Leberzirrhose und ggf. des Leberkrebses (HCC)
  • Probeentnahme zur Diagnosesicherung
  • Entlastung des Pfortaderdruckes bei Varizenblutung, Varizenbildung, Hydropie (Bauchwasser)
  • Behandlung von Gallengangsstenosen
  • Behandlung von Blutgefäßen (Stenosen, Aneurysmen, Blutungen)
  • Lokale Therapie des Leberkrebses

Das Hauptthema der Veranstaltung drehte sich um „die Entwicklung der Maschinenperfusion in der klinischen Lebertransplantation“. Dazu war Prof. Philipp Dutkowski, leitender Arzt Viszeralchirurgie, Clarunis Universitäres Bauchzentrum Basel, aus Basel per Video zugeschaltet. Er referierte über die bahnbrechende Entwicklung der Maschinenperfusion, an der er als Pionier maßgeblich beteiligt war.
Diese Technik erlaubt es, Spenderlebern außerhalb des Körpers zu behandeln und ihre Funktion vor der Implantation zu testen. 
Zentrale Aspekte der Entwicklung nach Philipp Dutkowski:

  • HOPE-Verfahren: Dutkowski gilt als geistiger Vater der HOPE-Technik (Hypothermic Oxygenated Perfusion). Hierbei wird die Leber bei ca. 10 °C mit einer hochgradig sauerstoffangereicherten Lösung durchspült.
  • Schutz der Mitochondrien: Der entscheidende Vorteil von HOPE liegt in der "Aufladung" der zellulären Energiespeicher (Mitochondrien) vor der Transplantation. Dies minimiert den sogenannten Reperfusionsschaden, wenn das Organ im Empfänger wieder an den Blutkreislauf angeschlossen wird.
  • Reduktion von Komplikationen: Klinische Studien unter Dutkowskis Leitung belegen, dass durch die kalte Perfusion schwere Komplikationen wie Gallengangsveränderungen (Ischemic Cholangiopathy) und ein primäres Organversagen signifikant gesenkt werden können.
  • Erweiterung des Spenderpools: Die Technik erlaubt es, auch Organe von älteren Spendern oder solche mit Verfettung (Marginalorgane) sicher zu transplantieren, was die Überlebenschancen auf der Warteliste erhöht.
  • Einfachheit & Logistik: Im Gegensatz zur normothermen Perfusion (37 °C) kann HOPE unkompliziert am Ende der Transportzeit im Transplantationszentrum durchgeführt werden (end-ischämisch), was die Methode besonders praxistauglich macht. 

Trotz allem sieht Prof. Ditkowski die maschinelle Leberperfusion zwar als entscheidenden Fortschritt, betont jedoch auch die aktuellen Grenzen. 

Obwohl die von ihm mitentwickelte hypotherme oxygenierte Perfusion (HOPE) Komplikationen nach Transplantationen deutlich reduziert, gibt es laut wissenschaftlichem Diskurs und Studien mehrere Gründe, warum die Technologie allein noch nicht „ausreichend“ für alle Szenarien ist:

  • Begrenzte Langzeitdaten: Die meisten klinischen Studien konzentrieren sich auf den Zeitraum von bis zu einem Jahr nach der Transplantation; Langzeitdaten über viele Jahre sind noch spärlich.
  • Wirtschaftliche Hürden: Die Anschaffungskosten für Perfusionsmaschinen (bis zu 240.000 Euro) und der hohe personelle Aufwand verhindern eine flächendeckende Anwendung. Bis jetzt übernehmen die Krankenkassen keine Kosten.
  • Ungeklärte Mechanik bei Immunantworten: Während Komplikationen sinken, ist der exakte Einfluss der Perfusion auf grundlegende immunologische Prozesse und die Entzündungsreaktion des Empfängers noch nicht vollständig erforscht.
  • Optimierung marginaler Organe: Bei extrem geschädigten Lebern (z. B. starke Verfettung) reicht eine einfache Perfusion oft nicht aus. Hier wird an kombinierten Verfahren geforscht, um Organe ex-situ (außerhalb des Körpers) über Tage hinweg aktiv zu behandeln oder sogar zu „reparieren“.

Dr. Constantin Scholz, Assistenzarzt der Transplantationschirurgie, berichtete anschließend über erste Erfahrungen mit der Maschinenperfusion in Mainz. Seit August 2025 ist dieses Gerät in Mainz in Betrieb.
Das gesamte Team wurde von dem schwedischen Herstellerunternehmen XVIVO geschult. Die Kosten für die Maschine sind sehr teuer und sind aktuell keine Kassenleistung. Die monatliche Miete beträgt 3000 € und das Einmalgebrauch-Set beläuft sich auf 7000 €.
Seit August 2025 bis zum 31.1.25 wurden 20 Patienten transplantiert. Darunter 7 Lebertransplantationen mit Maschinenperfusion. Das Durchschnittsalter betrug 52,6 Jahre und der Durchschnittsalter- MELD-Score betrug 23 Punkte.

Frau Vera Scheurich, leitende psychologische Psychotherapeutin in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, befasste sich mit den „Psychosomatischen Aspekten der Lebertransplantation. Dabei geht es um die psychische Belastung vor und nach dem Eingriff, die Krankheitsverarbeitung sowie die Lebensqualität der Empfänger. Vor beschäftigte sich ihr Vortrag mit einem psychischen Trauma.
Beispiele für typische Symptome nach Traumatisierung sind:

  • Sich aufdrängende belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken (Bilder, Alpträume, Flashbacks, partielle Amnesie)
  • Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, Herzrasen bis zur Panikattacke, Affektintoleranz, Konzentrationsstörungen)
  • Somatoforme Symptome (Erschöpfung, Schmerzen, Übelkeit, Scham, Schuld, Unfähigkeit positive Gefühle zu erleben.
  • Einschränkung psychomotorischer und psychosozialer Funktion
  • Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reiz) und emotionale Taubheit (allgemeiner Rückzug, Interessenverlust, innere Teilnahmslosigkeit, Depersonalisation)

Dadurch ergeben sich sofort oder später:

  • Von keinen Beschwerden, über einzelne Symptome bis hin zu Traumafolgestörungen
  • Belastungs- und Stressaktionen, Depressionen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • Suchterkrankung
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

Zahlen zu Trauma und Lebertransplantation:

  • Lebenszeitprävalenz für PTSD in der Allgemeinbevölkerung liegt bei 1-7%. (Männer 5-6%, Frauen 10-12%)
  • Somatisch/psysisch erkrankte Personen haben ein erhöhtes Risiko an einer PTSD zu erkranken.
  • Lt. Studienlage reichen je nach Studie bis zu 17% der Organempfänger an einer Transplantation- assoziierten PTSD.

Sobald eine Transplantation im Raum steht, geht es um Leben und Tod und der gesamte Prozess wird davon bestimmt. 
Patienten bekommen schwerwiegende Diagnosen, Komplikationen oder invasive schmerzhafte Behandlungen.
Mögliche Auslöser von posttraumatischen Symptomen sind:

  • Vorgeschichte -frühere Traumatisierungen oder psychische Erkrankungen - Angst vor MRT, Mammographie, Spritzen

1. Diagnosestellung und LTX-Indikationsstellung

  • Gespräche über Lebensbedrohlichkeit - Stimme Arzt
  • Bereits erlebte Komplikationen (notfällige Aufnahmen, hepatische Enzephalopthie HE…) - bruchstückhafte Erinnerungen, Angst, verrückt zu werden und vor weiteren Notfällen; verängstigte Angehörige

2. Evaluation mit Listung (oder nicht Listung)

  • Viele Untersuchungen mit möglichen Befunden – schwerwiegende Diagnosen/diagnostische oder Behandlungsprozeduren
  • Rückmeldung über Nicht-Listung

3. Wartelistenstatus

  • Organangebote, welche nicht zur TX führen. – Erinnerungen an Rückmeldung darüber; Angst zu sterben bei Telefonklingeln
  • Weitere erneute Komplikationen (HE, Dialyseeinleitung, intensivmedizinische Maßnahmen, Schmerzen..)

4. OP und Intensivstation – Aversion gegen KH-Gebäude mit Übelkeit/Erbrechen und/oder Schmerzen bei dessen Anblick oder Gedanken daran.

  • Durchgangssyndrom; Delirien, Beatmung/ Tracheostoma…) – Geräte-Geräusche, Erinnerung/Alpträume bezgl. Atemnot, Wandfarbe, Gerüche (Essen, Waschmittel, Desinfektion etc.)

5. Normalstation/Reha/ Nachsorge

  • IS-Einnahme, Komplikationen, Re-TX – Aversion gegen Medikamente mit z.B. Schluckschwierigkeiten

Neben Belastungen durch den TX-Prozess kann es auch „Wachstumserfahrungen“ geben:

  • Veränderte Lebensprioritäten
  • Stärkere Wertschätzung des Lebens
  • Intensivere Beziehungen

Höheres PTG geht einher mit:

  • Besserer subjektiver Erholung nach LTX
  • Mehr gesundheitsförderndem Verhalten
  • Besserem psychischem Befinden

Was kann man tun?

1. Prävention

2. Wiederkehrende psychosomatische Screenings/Diagnostik im gesamten TX-Prozess

3. Auf Risiko- und Schutzfaktoren achten; wahrgenommene soziale Unterstützung, Schutz vor zusätzlichen Belastungen, Schmerzlinderung, Verständnis für /Anerkennung von Traumafolgen, Einbezug von Angehörigen

4. Psychoedukative / psychotherapeutische Angebote und Interventionen nach Traumatisierung

  • Vermittlung eines Erklärungsmodells („normale Reaktion“ bei Extrembelastung)
  • Selbstheilung Zeit geben
  • Vorbeugende Aufklärung über eventuell zu erwartenden Symptomen wichtig

5. Beispiele für einzelne Interventionen

  • Möglichkeit darüber zu sprechen (sortieren, Einordnen, Erinnerung vs. Erleben)
  • Rekonstruktion der Ereignisse /Erinnerungslücken schließen (Autonomieverlust) mit Hilfe von Tagebuchaufzeichnungen, Dokumentation; Fotos und Schilderungen von Angehörigen
  • Exposition bei Konditionierungen (z.B. bei Kopplung von Symptomen an bestimmte Gerüche, Orte, Personen, Geräusche, etc.)
  • Kognitive Umstrukturierung (Abbau automatischer negativer oder selbst abwertender Gedanken)

Der nächste Vortrag handelte vom lebertransplantierten Patienten auf der Intensivstation. Christian Blessing, M.A. Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege stellte die Frage: „Warum kommt ein lebertransplantierter Patient auf eine Intensivstation?“.
Beim frisch operierten Patienten muss auf jeden Fall der Kreislauf, die Atmung, die Drainagen, Laborwerte, Medikamente und die evtl. Schmerzen überwacht werden.
Betreut werden die Transplantierten von erfahrenen Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, von Ärzten, Physiotherapeuten und Servicekräften.
Auch Angehörige sind ein wichtiger Faktor. Auf jeden Fall sollten sie Geduld mit dem Patienten haben, Kontakt halten und auch Fragen stellen, wenn sie etwas nicht verstehen. Auch auf sich selbst achten ist wichtig. Wenn möglich, sollte der Besuch gut organisiert werden, wenn sie außerhalb der Besuchszeiten kommen.

Zum Schluss beschäftigte sich Dr. Jens Mittler, leitender Oberarzt der Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, mit der Thematik „Neuerungen der Lebertransplantation“.
Ältere Patienten mit Leberkrebs (HCC) profitieren von einer Lebertransplantation laut Studien von PD Dr. Jens Mittler (Universitätsmedizin Mainz) gleichermaßen wie jüngere Empfänger. 
Die wesentlichen Ergebnisse seiner Forschung zeigen:

Die Sterblichkeit innerhalb der ersten 30 bis 90 Tage nach der Operation unterscheidet sich bei Patienten über 65 Jahren nicht signifikant von dem jüngeren Patienten. Das chronologische Alter allein stellt keine KontraindikationDeutsch Gegenanzeigen. Umstände, bei denen die Behandlung nicht angewendet werden darf. dar, sofern die Herz-Kreislauf- und Lungenfunktion stabil ist.In der Studie waren 14 Patienten, älter als 70 Jahre. Nach 5 Jahren lebten noch 68% und nach 10 Jahren noch 48%.Adipositas sei eine zunehmend häufige Indikation für eine LTX. Schwere Adipositas kann jedoch aufgrund des erhöhten perioperativen Risikos (wahrscheinliche Komplikation vor oder nach einer OP) eine Herausforderung darstellen.

Die S2k -Leitlinie 2023 sagt dazu:“ Ein BMI von >40kg/m² soll eine besonders kritische Risiko-Nutzen-Abwägung bei der Indikationsstellung zur Lebertransplantation zur Folge haben. Allerdings sollte ein BMI von >40kg/m² allein nicht als KontraindikationDeutsch Gegenanzeigen. Umstände, bei denen die Behandlung nicht angewendet werden darf. für eine Lebertransplantation gewertet werden, sondern im Kontext des Gesamtzustandes des Patienten und unter Berücksichtigung der Komorbiditäten betrachtet werden“.

„Die medizinische Behandlung muss sich am aktuellen Stand des medizinischen Wissens orientieren. Leitlinien geben dabei systematisch entwickelte, wissenschaftlich fundierte Entscheidungshilfen für Ärzte und andere Gesundheitsberufe. 
Besonders in Grenzbereichen muss immer individuell entschieden werden. Es komme immer auf das Team an!“ so Dr. Mittler.

Eine wirklich gelungene Veranstaltung, die auf eine Fortsetzung hoffen lässt.

Zusammenfassung: Mariele Höhn
Fotos: Mariele Höhn

Kontakt

Lebertransplantierte Deutschland e.V.
Montag - Freitag 9:00 bis 13:00 Uhr 

Telefon: 02302/1798991
Fax: 02302/1798992

E-Mail: geschaeftsstelle(at)lebertransplantation.de

Mitmachen - Mithelfen

Sie möchten Mitglied werden?
Hier gehts zur Beitrittserklärung

Sie möchten unsere Arbeit unterstützen?
Hier können Sie spenden

Mein Ausweis meine Entscheidung