Großzügige Spende für die Kontaktgruppe Westerwald/Rhein/Lahn

„Helft uns helfen“ ist eine Aktion der Wetzlarer Zeitung, um soziale Projekte zu fördern. Diese Aktion startet immer um die Weihnachtszeit und widmet sich einem bestimmten Thema, dieses mal ging es um Organspende.
Bei der „Kick off“ Veranstaltung, Anfang Dezember 2018, wurden alle Selbsthilfegruppen, aus den umliegenden Regionen nach Wetzlar ins Verlagshaus der VRM ( Verlag Rhein-Main Gebiet und Mittelhessen) eingeladen, um sich vorzustellen. 
Schirmherrin der Aktion war Frau PD Dr. Ana Paula Barreiros, Geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) -Mitte. Von Dezember 2018 an präsentierte die Wetzlarer Neue Zeitung in mehreren Wochen, Berichte von Transplantierten, Angehörigen, Transplantationsärzten u.a. , die mit dem Thema Organspende zu tun haben und riefen gleichzeitig zu Spenden auf.
Zahlreiche Leser spendeten von 5 € aufwärts.

Am 16.5.2019 wurden alle Beteiligten ins Verlagshaus gebeten zur Spendenübergabe. Chefredakteur Dr. Uwe Röndigs stellte die Aktion „Helft uns helfen“ noch einmal vor, die 2001, mit den Anschlägen auf das „World Trade Center“ begann. Damals sammelte man für die mutigen Feuerwehrmänner vor Ort. 
Der Verein "Helft uns helfen" hat in den 15 Jahren seines Bestehens bereits mehr als eine Million Euro an Spenden gesammelt. 
Besonders die zahlreichen kleinen Spenden hätten gezeigt, wie viele Menschen sich der Aktion in dieser Region verbunden fühlten, berichtete Dr. Röndigs.
Insgesamt kamen bei der Aktion Organspende 49.000 € zusammen. Eine enorme Summe.

Frau Dr. Barreiros berichtete, dass die Organspendezahlen sich leider bundesweit immer noch nicht verbessert hätten. Z.Zt. warten immer noch 9.400 Menschen auf ein Spenderorgan, allein 7.000 auf eine neue Niere. Sie war positiv überrascht über die hohe Spendenbereitschaft. Frau Dr. Barreiros bedankte sich auch bei allen Selbsthilfegruppen für ihre Arbeit, besonders den Angehörigen von Organspendern, die man nicht vergessen sollte. Wichtig sei es, seine Entscheidung für oder gegen eine Organspende in der Familie mitzuteilen und darüber zu sprechen. Damit im „Fall des Falles“ niemand überfordert ist und deshalb Organe verloren gehen. „Es gibt keine richtige oder falsche Entscheidung, wichtig ist die Entscheidung selbst“, so Dr. Barreiros.

Redakteurin Tina Fischbach-Nispel schrieb die Berichte der Betroffenen. Am Anfang hätte sie sich etwas schwer getan mit dem Thema. Die Berichte seien ihr z.T. sehr nahe gegangen. Jetzt, da sie sich intensiv mit Organspende beschäftigt hätte, besitze sie auch einen Ausweis. Dr. Röndigs und die Geschäftsleitung überreichten im Anschluss an 7 mittelhessische Organisationen, auch der DSO, einen Brief mit einem großzügigen Betrag.

Mariele Höhn und Georg Minde, Ansprechpartner der Kontaktgruppe Westerwald/Rhein/Lahn unseres Verbandes, nahmen den Brief dankend entgegen. Wir durften uns über 5.000€ freuen. Dafür möchten wir uns nochmal ganz herzlich bedanken.

Zum Abschluss gab es noch einen Imbiss für alle, bei dem man noch Gelegenheit hatte interessante Gespräche zu führen.

Mariele Höhn

Fotos 1 und 2: © Frau Berns , VRM Wetzlar GmbH 
Fotos 3 und 4: Mariel Höhn privat

Spendenübergabe

Spendenübergabe

Spendenübergabe

Spendenübergabe

Georg Minde, Fr. Dr. Barreiros und Mariele Höhn

Georg Minde, Fr. Dr. Barreiros und Mariele Höhn

Kontakt

Lebertransplantierte Deutschland e.V.
Montag - Donnerstag 10:00 bis 15:00 Uhr 

Telefon: 02302/1798991
Fax: 02302/1798992

E-Mail: geschaeftsstelle(at)lebertransplantation.de

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