Arzt-Patienten-Seminar in Freiburg

Am Samstag, den 28. April 2018, fand an der medizinischen Universitätsklinik in Freiburg ein Arzt-Patienten-Seminar zum Thema „Lebertransplantation“ statt.

Prof. Dr. med. J. Rasenack begrüßte etwa 30 Teilnehmer und hieß alle herzlich willkommen. Anschließend erteilte er Inge Nußbaum, Ansprechpartnerin der Kontaktgruppe Mittelbaden, das Wort.

Inge Nußbaum referierte über den Patientenverband „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ und über die Vorteile der Selbsthilfe in Selbsthilfegruppen. Die Aufgaben, die von den ehrenamtlich tätigen Ansprechpartnern und auch vom Vorstand bewältigt werden, wurden vorgestellt. Frau Nußbaum machte auf den Tag der Organspende am 2. Juni 2018 in Saarbrücken aufmerksam und lud die anwesenden Gäste zum 25jährigen Jubiläum des Verbandes „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ ein. Im Anschluss wurde Georg Hechtfischer für die langjährige Arbeit als Ansprechpartner in der Kontaktgruppe Freiburg gedankt. Herr Hechtfischer beendet sein Ehrenamt zum 30. April 2018. 

Der nächste Programmpunkt wurde von Prof. Dr. med. J. Rasenack von der Universitätsklinik Freiburg abgehalten. Prof. Rasenack erläuterte chronische Lebererkrankungen vor und nach einer Lebertransplantation. 

Nach diesem Vortrag gab es eine kleine Pause mit Imbiss. Während der Pause war genug Zeit für Gespräche untereinander und mit den Ärzten. Georg Hechtfischer und Inge Nußbaum waren am Stand des Verbandes Lebertransplantierte vertreten und standen den interessierten Gästen für Fragen zur Verfügung. Es lag verschiedenes Informationsmaterial vom Verband „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ aus. Über Themen rund um die Lebertransplantation und Organspende fanden sehr interessante Gespräche statt. 

Nach einer halben Stunde Pause wurde das Seminar fortgesetzt. Dr. med. Ch. Neumann-Haefelin von der Universitätsklinik Freiburg sprach über die medikamentöse Therapie nach einer Lebertransplantation. Durch die Einnahme von Immunsuppressiva könnten Nebenwirkungen auftreten, über die im Detail aufgeklärt wurde. Die Zeit verging sehr schnell und schon stand der letzte Programmpunkt mit Prof. Dr. med. J. Rasenack auf der Tagesordnung.

Prof. Rasenack hatte das Thema „Probleme nach der Lebertransplantation“. 

Er erläuterte, dass jeder Transplantierte sehr viel selbst dazu beitragen könne, dass der eigene Gesundheitszustand stabil werde und auch bleibe. An oberster Priorität stehe die pünktliche und genaue Einnahme der lebenswichtigen Medikamente (Immunsuppressiva etc). Ganz wichtig sei auch Bewegung und Sport. Eine gesunde Ernährung sei ebenfalls sehr zentral. Übergewicht solle vermieden werden. Hygienevorschriften sollten darüber hinaus besondere Beachtung geschenkt werden. Um das Hautkrebsrisiko gering zu halten, sei immer auf genügend Sonnenschutz zu achten. Wenn all diese Maßnahmen beachtet würden, stehe einem Leben mit einem Spenderorgan für viele Jahre nichts mehr im Wege, so Prof. Rasenack.

Nach den Vorträgen war noch einmal Zeit für Fragen aus dem Publikum. Zusammenfassend kann man sagen, dass durch die Veranstaltung vorhandenes Wissen aufgefrischt und viel Neues aufgenommen werden konnte.

Inge Nußbaum

Inge Nussbaum und Georg Hechtfischer

Inge Nussbaum und Georg Hechtfischer

Kontakt

Lebertransplantierte Deutschland e.V.
Montag - Donnerstag 10:00 bis 15:00 Uhr 

Telefon: 02302/1798991
Fax: 02302/1798992

E-Mail: geschaeftsstelle(at)lebertransplantation.de

Mitmachen - Mithelfen

Sie möchten Mitglied werden?
Hier gehts zur Beitrittserklärung

Sie möchten unsere Arbeit unterstützen?
Hier können Sie spenden

Mein Ausweis meine Entscheidung