Tag der Deutschen Einheit in Mainz, am 2.und 3.10.2017

Die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit fanden 2017 am 2. und 3. Oktober in Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, statt. Die Organisatoren hatten großräumig in der Innenstadt neben einer Vielzahl weiterer Events eine sogenannte „Selbsthilfemeile“ für diverse Patientengruppen eingerichtet, in der die Kontaktgruppe Westerwald/Rhein/Lahn unseren Verband, mit einem Infostand vertrat.

Im Vorfeld hatten sich alle Teilnehmer des Standes zur Akkreditierung online anzumelden. Dies war mit einigen Mühen und Schwierigkeiten verbunden. So musste nicht nur für eine polizeiliche Überprüfung eine Einverständniserklärung ausgefüllt, sondern auch ein Foto und der aktuelle Personalausweis online hochgeladen werden. Wenn man PC-mäßig nicht ein wenig versiert war, wurde es schwierig. Nachdem keine Einwände vorlagen, musste jeder persönlich seinen Ausweis an der Staatskanzlei in Mainz abholen, was durch die großräumige Verkehrsabsperrung mit viel Laufarbeit verbunden war. Tausende von Polizisten sorgten für die Sicherheit.
Endlich konnten wir am Montagmorgen unseren Stand beziehen und uns „häuslich“ einrichten.
Unser Domizil bestand aus einem 6 Meter breiten und 3 Meter tiefen Zelt, welches mit einer Längsseite zur Straße hin offen war. Die Zelte der Selbsthilfemeile hatte die KISS Mainz organisiert.
Auf den bereitgestellten Tischen platzierten wir unser reichhaltiges Informationsmaterial. Das Standteam setzte sich zusammen aus Mariele Höhn, Georg Minde, Egbert Trowe, Inge Bendel, Elke Aryeequaye sowie Andrea und Dietmar Keßler.
Zunächst verlief der Besucherstrom sehr übersichtlich. Nachmittags wurde es dann etwas lebhafter. Zu diesem Zeitpunkt bekamen wir auch Besuch von der rheinland-pfälzischen Gesundheits- und Sozialministerin, Frau Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Sie informierte sich über unsere Arbeit und begrüßte unser Engagement. Im Verlaufe des Gespräches blieb es nicht aus, dass auch die Spenderorganknappheit angesprochen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass die Ministerin die gleiche Auffassung vertritt, dass für eine größere Anzahl von Organspendern die Widerspruchslösung die effektivere Regelung wäre. Es wurde auch die Situation in den Kliniken angesprochen. Sie sagte zu, das Thema bei Treffen mit ihren Kolleg/en/innen auf Bundes- und Länderebene aufzugreifen.
Am nächsten Tag, dem offiziellen Tag der Deutschen Einheit, füllte sich die „Meile“ mit Besuchern. An unserem Stand hatten wir wesentlich mehr Interessierte, denen wir Auskunft erteilen konnten, als am Vortag. Die Ausweise wurden uns fast aus den „Händen gerissen“, so dass wir am späten Nachmittag die Leute nicht mehr bedienen konnten. Fast 1500 Ausweise wurden verteilt.
Insgesamt sind wir mit der Resonanz der Veranstaltung mehr als zufrieden, obwohl das Wetter sehr durchwachsen war.

Text: Dietmar Kessler
Fotos: Mariele Höhn

Mariele Höhn, Georg Minde, Egbert Trowe, Inge Bendel, Elke Aryeequaye sowie Andrea und Dietmar Keßler

Mariele Höhn, Georg Minde, Egbert Trowe, Inge Bendel, Elke Aryeequaye sowie Andrea und Dietmar Keßler

Kontakt

Lebertransplantierte Deutschland e.V.
Montag - Donnerstag 10:00 bis 15:00 Uhr 

Telefon: 02302/1798991
Fax: 02302/1798992

E-Mail: geschaeftsstelle(at)lebertransplantation.de

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